WAS GEWALTFREIER WIDERSTAND BEWIRKEN KANN…

Egal, wie weit wir in die Geschichte zurückblicken – immer waren es ‘einfache’ BürgerInnen, die die Welt mit ihren unumstößlichen Entscheidungen verändert haben. Wie etwa Portrait_GandhiMahatma Gandi in Indien mit seinem friedlichen Widerstand gegen die Rassentrennung und sein beherzter Kampf für die Menschenrechte der Frauen und Unberührbaren, gegen die Kolonialmächte in der Unabhängigkeitsbewegung, wofür er in Südafrika und Indien insgesamt 8 Jahre im Gefängnis zubringen musste.

Oder die Bürgerrechtlerin, Rosa Parks, 220px-Rosaparksdie am 1. Dez. 1955 in Montgomery/Alabama verhaftet wurde, nur weil sie im Bus einem Weißen nicht ihren Platz freimachte und sich widersetzte, in den für Schwarze vorgesehenen hinteren Abteil zu gehen. Dies war der Beginn der schwarzen Bürgerrechtsbewegung!

Davon gab und gibt es gott-sei-dank noch zahlreiche Beispiele zu nennen, die sich zeitlebens für eine Sache eingesetzt haben ohne auf das eigene Schicksal Rücksicht zu nehmen. Anders jedoch der Großteil der angepassten, ja geradezu konformen breiten Masse, die heute mit etwa 90% zu beziffern ist. Wollte man sämtliche Protestbewegungen, Initiativen und Bewegungen weltweit zusammenzählen, würde die beschämende Tatsache zutage kommen, das sich die überwiegende Mehrheit der Weltbevölkerung in stiller, erduldender Zurückgezogenheit aufhält, um nur ja nicht eine unbequeme Stellung beziehen zu müssen.

Die leider noch immer geltende Faustregel: ‘SATT GEHT NICHT AUF DIE STRASSE’ beschreibt die vorherrschende Situation besonders treffend. In den sogenannten zivilisierten Ländern der Welt wird zwar von verschiedenen Religionsgemeinschaften (insbesondere seitens der Katholiken) Nächstenliebe und Christlichkeit gepredigt, wenn es dann aber darum ginge, Anderen mit guten Taten und Beispielen voraus zu gehen, dann… Ja, dann teilt sich sehr schnell die sprichwörtliche Spreu vom Weizen.

Dabei ist noch nicht einmal vom aktiven Widerstand in Form etwaiger Protestmärsche oder ähnlichen die Rede, nein! Es scheitert bei der Mehrheit ja schon daran, die kleinen alltäglichen Dinge mit bewussten Handlungen NEU zu gestalten. Zum Beispiel gerade dann nicht wegzuschauen oder -hören, wenn jemand misshandelt wird! Direkt in der Region zu kaufen, wenn sich die Möglichkeit bietet. Wählen zu gehen und andere dazu zu ermutigen. Verschiedene Billig-Produkte der Industrie eben nicht zu kaufen! Menschen mit Dank und Anerkennung zu begegnen, auch wenn einem gerade nicht danach ist.

Politische Aktionen zu hinterfragen, an Diskussionen teilzunehmen und Bürgerabende zu veranstalten zu Themen, die das eigene Umfeld betreffen. Unrecht erkennen und aufzeigen!

Das und Vieles mehr, gilt es sich bewusst zu machen! Nicht jede/r von uns muss ein Gandhi, Luther-King od. Rosa Parks werden und sein Leben riskieren. Es würde schon genügen, hin und wieder den ‘aufrechten Gang’ zu trainieren.

Sehen wir wir in die Länder, die von immenser Not bedroht sind, enorme Unterbeschäftigung haben und solche, die vielleicht noch in Diktatur leben, wird schnell sichtbar, das die Menschen dort gar keine andere Wahl haben, als dafür zu kämpfen, das wenigstens die nach ihnen ein besseres Leben haben.

Wir in unserer wohlbehüteten und umsorgten Wohlfahrtsgesellschaft mit vollen Einkaufstüten, lehnen uns zurück, zappen zum nächsten Sender, wenn uns etwas unbehaglich wird und hoffen nur darauf, das Alles so bleibt. Aber ist das wirklich genug?

Können wir uns mit diesem Verhalten im Spiegel in die Augen schauen? Sind wir uns und unseren Mitmenschen nicht sogar verpflichtet? Dreht sich denn wirklich Alles nur um mich? Oder werde ich nicht viel mehr beschenkt, wenn ich Anderen helfen kann?

Was, wenn unser Geld nicht mehr lange seine Aufgabe erfüllen kann? Was dann, wenn ich mich immer nur über Status, Besitz und Prestige definiert habe? Könnte ich nicht doch mit persönlichen Fähigkeiten, Eigenschaften od. Kenntnissen eine große Bereicherung für Bedürftige sein (wenigsten hin und wieder)? Kenne ich das großartige Gefühl, einmal Etwas ohne Bezahlung für Andere getan zu haben? Was vergebe ich mir dabei?

Wollen wir für uns selbst, unsere Familien und auch noch für deren Kindeskinder eine bessere Umwelt schaffen, müssen wir unser Denken grundlegend ändern und schnellstens mit Zivilcourage, Respekt und Selbstbewusstsein handeln. Den politischen Kräften und Mächten nicht willenloses Stimmvieh sein, sondern engagiertes Bürgerbewusstsein entgegenhalten, Mitbestimmung einfordern, Unrecht und Fehlentscheidungen vehement bekämpfen!

‘Die Macht geht vom Volke aus’ …sollte sich endlich wieder in unser Denken einzementieren  und die Menschen zu ihrer eigentlichen Bestimmung zurückfinden zu lassen.

Mit stärkerem Selbstbewusstsein durchs Leben gehen und sein eigenen Leben bestimmen, als einfach nur nach der Masse zu gehen…JETZT Ihr Leben zum Positiven ausrichten und Vieles neu erleben und genießen!

Carpe diem – nützen Sie Ihren Tag, genießen Sie Ihr Leben und lassen Sie sich von Nichts und Niemandem einreden, Ihr Traum wäre unerfüllbar!

Stets der Ihre

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Dominik Aigner

#poweridcoach

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